Nun, da,
nun, da, nun ist mit dem Ende des Experiments "Adventskalender" immer noch ein Blog übrig, er war ja auch schon vorher da. Wie wird es nun weitergehen?
Für Interesse an jüngst Vergangenem: das Konzept zum "Kalender" findet sich hier.
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Nun wird der Blog wieder zu einer Schublade, da sammelt sich nun wieder regelmäßig unregelmäßig in irgendeiner Art Momenthaftes, Klares, Codiertes - Notiertes an.

Samstag, 30. November 2013

Postmarken

Hi,
heute ist der dreißigste November zweitausenddreizehn.
Ich befinde mich in der Stadt, die ein paar sich verantwortlich fühlende Menschen als die Weihnachtshauptstadt bezeichnen. In Gesprächen der letzten Wochen war eins der Themen der "Adventskalender". Zuerst fühlte ich mich davon nicht sonderlich tangiert. Nun, da das Öffnen der ersten Tür unausweichlich erscheint, erinnerte ich mich, und hatte jede Menge Ideen für diese Bastelei. Ich schicke ein Bild mit, welches ich letztes Jahr um diese Zeit zu meinen Favoriten zählte, vor allem zu meinen Briefmarkenfavoriten.
Da heute der letzte Tag ist, bevor ein Türchen geöffnet wird, denke ich die Idee, so wie sie jetzt im Moment ist, umzusetzen, bevor ich der Prokrastination verfalle.
Ich sage mir, ok ich brauche den Inhalt für 24 Türchen und habe noch nichts fertig. Ich vertraue, dass ich jeden Tag etwas posten kann, was in 30 Minuten fertig gemacht ist. So wird es in mehrererlei Hinsicht auch zum Experiment.
Ich vertraue darauf, dass ich am Ende dieser hochschwangeren Zeit etwas sehen werde, sich etwas zeigen wird, was durch das tägliche Öffnen der Türen zustande gekommen ist und letztendlich in einen größeren Zusammenhang passt, der mir jetzt noch verborgen ist, trotz aller Ahnungen.
Ich werde also diesen Blog, den ich aus einer Laune heraus in den letzten Wochen angefangen habe, nun vorübergehend zu einem "Adventskalender" (ich möchte mich beinahe für dieses Wort entschuldigen, verwende es trotzdem (-:  ) umfunktionieren. Im Laufe der nächsten Woche werde ich Menschen einladen diese Seite zu verfolgen. Es werden zuerst die Menschen sein, die ich nicht aus dem Internet kenne. 
































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Donnerstag, 28. November 2013

I I I II // II// I/ I II curious for reality III/ II/II/ I/ I I I I/ ( I I ((( II I )


 
II/II/ I/ I I   I I/ ( I I ((( II
II/II/     I/ I I I I/     ( I I ((( IIII/II/ I/ I I I I/ ( I I ((( II   II/II/ I/ I I I     I/ ( I I ((( IIII/II/ I/ I I I I/ ( I I ((( IIII/II/ I/ I I I I/ ( I I ((( II  II  /II/ I/ I I I I/ ( I I ((( II   II/II/ I/ I I I I/ ( I I ((( IIII/II/ I/ I I I I/ ( I I ((( IIII/II/ I/ I I I I/ ( I    I (((   IIII/II/   I/ I I I     I/ ( I   I ((( IIII/II/




ich gucke auf diese grüne Fläche, die mir eigentlich von früher bekannt ist

sie befindet sich wie gewohnt unter meinen Füßen und weitläufig auch davor, dahinter und links und rechts und um mich herum

die einzelnen Teile bewegen sich wie zitternd

während ich froh bin über meine dicken , wenn auch nach dem Marsch fast reibenden Stiefel

Ich verwundere mich über das Bild - woher diese Zitterbewegung?

Was passiert würde ich ganz nah ranzoomen ?  wie hoch ist die Auflösung? stimmt was nicht mit der Animation ?

nach einer weile fällt mir der Wind ein ,

der Wind ist der Animator all dieser Halme sage ich mir.

er ist die Antwort auf eine Menge andere Fragen , glaube ich fast.

Ich lebe zwischen einigen Wänden aus Beton in einer Stadt.

vor dem Balkon lärmt morgendlich vorüberfahrender Verkehr.

Mit zehn Quadratmeter weniger , als denen, die mir in Deutschland zustehen würden, versuche ich seit fast zwei Jahren kontinuierlich auszukommen. Platz für Grünpflanzen behaupte ich nicht mehr zu haben.

ich erkläre mir oben geschilderten Gedankengang mit meiner zunehmenden Anpassung an diese Lebensverhältnisse.





 I/ I I I    I/ ( I I    ((( IIII/  I ((( IIII/   II/      I/ I I I I/ ( I I ((( II
II/II/ I/    I I I I/ (     IIII/II/ I/ I I I I/ ( I I ((( IIII/II/        I/ I I I I/ ( I    I    ((( IIII/II/ I       / I I I I/ ( I I ((( IIII/II/ I/ I I I I/     ( I I ((( II         II/II/ I/ I I      I I/ ( I I (((    IIII/II/ I/ I I  I I/ ( I I ((( IIII/II/ I/ I I I I/ ( I I ((( IIII/II/ I/ I I I I/ ( I I ((( IIII/II/ I/ I I I I/ ( I I ((( IIII/         II/ I/ I I I I/ ( I I ((( IIII/II/ I/ I I I I/ ( I I ((( IIII/II/ I/ I I I I/ ( I I ((( IIII/II/ I/ I I I I/ ( I I ((( II




Dienstag, 26. November 2013

heute erster schnee *



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                 *
    *     ich stehe im Garten
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  *    und es     *                       *      *
           *                 *    *
 schneit mir in den Tee   *
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*                     *                         *                 *         
      *      *                   *  *
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*            *                     *
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Dienstag, 5. November 2013



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Weißer Schwan in mitten 


dreier kaum noch sichtbarer

grauer Jungen

und unzähligem anderen

schwimmenden und flatternden Getier.


Spiegelungen am Ufer

sachte schwappender Lichter.








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Montag, 4. November 2013



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Vielleicht ist gerade das fantastisch, 
dass jeder neue Moment 
mich zum blutigen Anfänger werden lässt.

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