Nun, da,
nun, da, nun ist mit dem Ende des Experiments "Adventskalender" immer noch ein Blog übrig, er war ja auch schon vorher da. Wie wird es nun weitergehen?
Für Interesse an jüngst Vergangenem: das Konzept zum "Kalender" findet sich hier.
.
Nun wird der Blog wieder zu einer Schublade, da sammelt sich nun wieder regelmäßig unregelmäßig in irgendeiner Art Momenthaftes, Klares, Codiertes - Notiertes an.

Dienstag, 31. Dezember 2013

Possessivpronomen für ein Jahr









ich lasse das Jahr ausklingen

mein Jahr klingt aus

unser aller Jahr

wie klingt ein Jahr ?








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Sonntag, 29. Dezember 2013










vom anderen Ufer herüber


fallen


die ersten Schatten der Bäume von dort


und ein paar Sonnenstrahlen


auf mich







Freitag, 27. Dezember 2013

Mittwoch, 25. Dezember 2013

»we will dance on a sugarmountain full of sweets«

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Montag, 23. Dezember 2013

schöne alte welt ...

III

heute etwas in audio ( es erscheint kein Bild, außer dem welches in dir entsteht. ) einen fröhlichen Tag!






Tom Hodgkinson, Schöne alte Welt, Ein praktischer Leitfaden für das Leben auf dem Lande, Rogner und Bernhard GmbH Co. Verlags KG, Berlin, 2011, S. 316 ff





iii

Sonntag, 22. Dezember 2013

Musik anmachen ...

... das war gestern der willkommene Einfall, als ich mich schon ziemlich entnervt am Steuer befand. Ich saß neben meiner Schwester im Auto und wir fuhren gerade direkt in den Stau, der sich vermutlich regelmäßig im Ballungsgebiet der Weihnachtsfestivitäten mitten in der Weihnachtshauptstadt entwickelt. ich hatte es kommen sehen, schon als ich in die Straße eingebogen war und nun befanden wir uns mittendrin, zudem liefen überall um unser, mir nun gar nicht mehr sicher erscheinendes, Vehikel unkontrolliert Besucher umher, die vom links der Straße liegenden Weihnachtsmarkt auf den rechts der Straße liegenden wechselten und umgekehrt. Ich war kurz davor aus der Fassung zu geraten, denn ich wollte noch in ein Geschäft am anderen Ende der Stadt Weihnachtsgeschenke besorgen. Ich regte mich so auf, dass wir nun gerade an dieser Stelle in den Stau geraten waren, dass ich gern aus dem Auto gesprungen wäre um mir irgendwie Erleichterung zu verschaffen. Dann kam die Rettung in Form einer Idee. Ich sagte, ohne es vorher gedacht zu haben, plötzlich "Musik anmachen!" es lief folgendes Lied, wie drehten es voll auf und es dröhnte aus den übersteuerten Lautsprechern, und krächzte, da der Empfang wegen fehlender Antenne gestört war. Ich sagte "ey guck, die gucken nach uns, die schauen sich nach uns um" freute mich und drehte noch etwas lauter, Betty fing an sich im Sitzen vergnügt im Takt zu bewegen und bei mir stellte sich langsam Erleichterung ein, so das ich dann freudestrahlend und souverän durch die Menge fuhr.
Nun das Lied, welches uns in diesem günstigen Moment aus dem Radio, wie uns schien goldrichtig erwischte:







Gleich möchte ich hier auch noch "like a virgin" reinstellen...

och, es gibt aber auch noch ein Bild, was die letzten Tage hinsichtlich des heutigen vierten Advents entstanden ist :











 
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I  I
I  I
I  I



Samstag, 21. Dezember 2013

Schwangerschaft , Wellness für einen Fötus


 (  )

Heute habe ich eine Videoreihe des Projektes Artgerecht entdeckt. Weil die schwangere Zeit sich ihrem Ende neigt, poste ich dieses Filmchen mit Dr. Michel Odent. Er wird als der wohl weltweit bekannteste Geburtshelfer bezeichnet. Er ist Franzose und praktiziert oder praktizierte in London. Er hat viele Bücher verfasst, von denen ich bis jetzt eins begeistert las, und gerade passend zur Zeit noch einige ausgeliehen habe, auf deren Lektüre ich mich wirklich sehr freue.










hier noch der Link zu einem bemerkenswerten Projekt:  http://www.artgerecht-projekt.de/


(  )

Freitag, 20. Dezember 2013

das Paar

Ich erinnerte mich an einen Artikel in einer älteren Ausgabe der ZEIT. Vorgestern suchte ich ihn in meinen aufgehobenen Zeitungsartikeln und fand ihn auch schnell wieder. 
Ich dachte, dass er auch in dieses Jahr passen könnte, obwohl es schon eine Weile her ist, dass er in der Weihnachtsausgabe der ZEIT drinstand. Aber es ist ein längerer Artikel und ich fragte mich, wie ich es bewerkstelligen könnte ihn hier zu posten. 
Der Eintrag von gestern ist etwas durcheinandergeraten, da ich erst im Nachhinein erfuhr, dass die Rucksacktasche sogar online zu entdecken ist. Ich habe das dann aber so gelassen. 
So mache ich meine Erfahrungen mit dem Medium - Papierzeitschrift und Onlineauftritt... 
Sogar der Artikel, den ich Zuhause noch in Papier aufbewahrt habe, steht noch im Netz. Ich habe mich sehr gefreut, denn ich finde das ist die Aktion auch wert.

 ---->   http://www.zeit.de/2011/52/DOS-Maria-und-Josef

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Die Entdeckung der Woche


... heute morgen bin ich zum Zeitungskiosk gelaufen. Ich habe DIE ZEIT aus dem Zeitungsständer genommen und erstmal das Zeitmagazin angeschaut. Ich suchte die Rubrik "Heiter bis glücklich". Ich fand sie schnell auf Seite 10 und sah, was ich wissen wollte: Bettys Rucksacktasche baumelte oben auf der Seite gleich rechts neben einem Zitat aus Patty Smiths neuem Buch und einer Parfümwerbung.
"Was man aus gebrauchter Baumwoll-Zeltplane so alles machen kann? Zum Beispiel eine Rucksacktasche, wie diese von Bettina Kletzsch"
steht drunter.
Ich bezahlte und ging stolz nach Hause. Obwohl ich eine Rucksacktasche auf dem Rücken hatte, trug ich die ganze ZEIT unter dem linken Arm.











Nun fällt mir ein, die grüne Rucksackttasche ist abgebildet... aber es gibt sie auch noch in blau, braun, orange und kariert. Gestern habe ich ja erzählt, dass uns die Farben der Zeltplanen immer wieder glücklich gemacht haben. Ich habe das tatsächlich so stark empfunden und mich so sehr an Freizeit und das was ich mit damaliger Erholung assoziiere, erinnert gefühlt. Zu der Zeit als diese Zelte zum Urlaubmachen benutzt wurden, gab es weder Handys, noch Tabletts etc. wie das wohl war, frage ich mich. Zeitungen jedoch wurden natürlich gelesen! 



jetzt werde ich erstmal frühstücken ...


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Mittwoch, 18. Dezember 2013

richtig Ausgeruhtes kommt wieder unter die Leute


Im Sommer dann wurde ein Schatz gehoben. Vielleicht könnte das Wort "Ausgrabung" auf das passen, dessen Zeugin ich sein durfte.
Wir erfuhren von alten Zelten, die zu DDR Zeiten an der Ostsee gestanden hatten und dort vermietet worden waren. Seit ca. zwanzig Jahren lagen sie zusammengerollt in bunten Baumwollsäcken in einer Fabrik, bereit weggeworfen zu werden.




 
Meine Schwester interessierte sich schon seit einiger Zeit sehr für gebrauchte Textilien.
Sie hat die letzten Jahre mehrere Möglichkeiten erforscht Kleidung zu entwerfen und herzustellen, die aus Teilen bereits getragener Kleidungsstücke bestand.
Die Ergebnisse ihrer Arbeit fand ich oft beeindruckend. Was sie alles ausprobiert hat mit den einzelnen Schnittteilen! Sie hat so viele Kleidungsstücke dafür erstmal aufgetrennt um sie dann wieder anders zu etwas Neuem zusammenzufügen. Einige der Ergebnisse sind auch auf ihrer Homepage zu sehen:
http://bettinakletzsch.com/
Nun erfuhren wir von den Zelten! Meine Schwester breitete sie aus, begutachtete das Material und entschloss sich einiges weiterzuverwenden. Es waren paar richtig große Zelte, solche von der Sorte in denen ich als Kind mit meinen Eltern Urlaub gemacht hatte, wie am Montag gepostet.
Ich fotografierte Betty mal beim Zeltstoff auseinander reissen und wir versuchten uns auch ein Bild von den Zeltwänden zu machen. Die Metallgestänge gab es nicht mehr.






*



Betty vollbrachte das Kunststück und verwendete den Stoff, dessen Farben uns immer wieder erneut glücklich machen, für ihre Rückenbeutel, die du auch auf der Homepage finden kannst.
Das habe ich also dieses Jahr auch mit erlebt.

Dienstag, 17. Dezember 2013

Unterkünftiges oder Urlaubsbehausung zweiter Teil

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Kurz bevor der letzte Sommer begann, also zur Zeit der letzten Frühlingstage in Europa, trug es sich zu, dass wir, meine Schwester und ich, es tatsächlich schafften das Land für eine kleine Reise zu verlassen. Wir hatten schon länger vorgehabt mal ein Stück eines Jakobsweges zu laufen und nun waren wir drauf und dran dieses von Madrid aus in die Tat umzusetzen. 
Geplant war, nachdem wir mit dem Bus zm Ausgangspunkt unserer Wanderung, nach Salamanca, gefahren waren, dann 10 bis 12 Tage zu wandern. Zwischendurch würde es Herbergen zum Übernachten geben und der Reiseführer und die gekennzeichneten Wege würden uns leiten. Das klappte auch vier Tage lang ganz gut und ich freute mich, dass wir nach der Umstellung und Eingewöhnung unseren Rhythmus finden würden, und im immer-weiter-Gehen und in der Natur sein, wünschte ich mir mal ganz gehörig zu mir zu kommen. Am fünften Wandertag jedoch schleppte meine Schwester sich ziemlich dahin. Am Ende des Tages stand fest, sie würde eine Pause von mehreren Tagen brauchen, um ihre innerlich entzündete Achillessehne zu kurieren. In ein paar Tagen, jedoch würden wir auch kaum noch Zeit haben zu laufen, denn wir hatten ja schon die Rückreisetickets bei uns. So wurde das ganze Mal-weg-sein abenteuerlicher als gedacht. Das Wetter war bis dahin ziemlich schön, auch warm und sogar richtig heiß. Wir blieben wegen der Verletzung sogar zwei Tage in einer Herberge und schmiedeten Pläne wie wir weiter vorgehen könnten, ohne viel gehen zu müssen. Wir befragten das Internet und suchten uns ein neues Ziel. Wir organisierten Buskarten an die Küste, besorgten uns die billigste Urlaubsbehausung, ein 29€ Zelt bei Decathlon, Verpflegung für drei Tage und nahmen ein Boot zu einer Atlantikinsel mit Zeltplatz, nachdem wir erfahren hatten, dass es die nächsten drei Tage regnen könnte.  Da saßen wir dann bei Regen und Sturm in diesem kleinen blauen Zelt, da wir wir wenig Wechselsachen dabei hatten, durfte möglichst nichts nass werden. Ich befürchtete mehrmals, dass der Wind das Zelt zerstören würde und wir befestigten es fast jeden Tag an einer anderen uns sicherer oder geschützter scheinenden Stelle.  So zogen wir wieder wie Nomaden umher, jedoch innerhalb eines Zeltplatzes und trugen nun ein Zelt anstatt wie vorher einen Rucksack. Aber wir mochten das trotzdem lieber als eine feste Unterkunft. Mir ist es schon öfters passiert, dass ich ein Zelt und dem direkten Kontakt zur Umgebung einem Zimmer in einer Bettenanlage den Vorzug gegeben habe. Das folgende Bild zeigt unser kleines Zeltchen im Windschatten eines Größeren. Als ich zuhause nachkucke, wo wir da gelandet waren, erfahre ich im Internet, dass der Strand dieser Insel mal zu einem der Schönsten der Welt auserwählt wurde. Naja - wir waren am letzten Tag auch noch schwimmen und in der Sonne liegen. 





Montag, 16. Dezember 2013

Urlaubsbehausung



Die letzte vollständige Woche, Adventswoche, in 2013 wird nun eingeläutet:






Auf diesem Bild, finde ich, könnte ohne weiteres auch fast Weihnachten sein. Dabei ist die Aufnahme in einem Sommerurlaub zu Beginn der Achtziger Jahre entstanden. Vermutlich ist es die Farbigkeit, die mich zu dieser Assoziation bewegt. Als ich in den letzten Tagen so durch die Stadt fuhr, verwies all die Beleuchtung vor und hinter den Fenstern auf diese gewisse Stimmung. Ich sah aber auch einen Balkon mit einer großen Lichterkette umrandet, die unzählige blaue Birnchen hatte.
Das obige Bild ist die Fotografie einer Diaprojektion. Es ist in den letzten Wochen entstanden, und wurde geziehlt gesucht, um die Urlaubsbehausung von damals in Erinnerung zu rufen



.

Sonntag, 15. Dezember 2013

heute gibt es




nichts.

nichts zu sagen,
nichts zu erfahren,
nichts zu ordnen,
nichts zu ändern,
nichts zu bemerken,
nichts aufzuhalten,

entferne langsam deine Hand von der Maus, dem Touchpad, der Tastatur,
dreh dein Gesicht zum Fenster
lausche deinem Herzschlag
und atme einfach immer weiter







.







 

Samstag, 14. Dezember 2013

zwischen allem was leutet

*




Ab heute sind es nur noch sieben Tage, in denen die Dunkelheit täglich um paar Minuten zunimmt. 
Wenn ich mich daran erinnere, wünsche ich mir diese Zeit noch möglichst auszukosten. Ich habe das Gefühl, da wäre etwas zu entdecken, was mir in der Helligkeit verborgen ist. Früher fand ich es immer eher lästig, wenn der Tag sozusagen schon so früh zuende war. Heute, wo ich weiß, dass es gleich wieder anders sein wird, möchte ich soviel wie möglich von den momentanen Zuständen unserer Athmosphäre mitbekommen. 

Die letzten zwei Tage war hier strahlend blauer Himmel. Vorgestern habe ich den Großen Garten besucht und habe mich kurz auf eine Bank in die Sonne gelegt. Andere Menschen saßen ebenfalls hingebungsvoll unter diesem Himmel auf den weißen Bänken und ließen die Sonnenstrahlen auf sich wirken. Seitdem vermisse ich das Handy, welches ich dabei hatte - am hellerlichten Tag offensichtlich verloren. 

Ich habe gerade nur kurz auf zwei Internetseiten rumgelesen, die ich gleich noch empfehle. Da fiel mir ein, was ich nochmal bewußt tun kann in dieser Zeit - aufs Land fahren und den Sternenhimmel angucken, mal richtig intensiv (-: . Ich habe festgestellt, dass es 25 km von hier einen viel großartigeren Sternenhimmel zu sehen gibt, als hier in der Weihnachtshauptstadt, in der es vor allem  jetzt geradezu unmöglich ist, noch irgendeinen Stern am Himmel zu entdecken. Dafür gibt es um mich herum jede Menge aus Plastik und so. 

Was mich aber an der Dunkelheit noch interessiert, ist irgendeine Ahnung von einem Wissen, was mir noch verborgen ist, ich bekomme da so eine Sehnsucht nach Tiefe, die ich noch nicht richtig benennen kann. Mal sehn was mir da noch so begegnen wird. 
Hier erstmal die Internetseiten: auf die ich durch einen Artikel aus der Schrot und Korn, (Naturkostmagazin) mit dem Titel "Licht aus" gestoßen bin. Das scheint aber eine ganze Wissenschaft zu sein. 

http://lichtverschmutzung.de/

http://www.verlustdernacht.de/

*

Freitag, 13. Dezember 2013

kontakt bemerken



Ich bemerke, dass ich schon ein bisschen auf das gerade dahinschwindende Jahr zurückschaue. 
Zum Beispiel habe ich diese Art des Tanzes voller Überraschung kennengelernt.
Es fühlt sich zuweilen an, als hätte ich damit eine kostbare Perle entdeckt. Stellvertretend für so einige Videos, die ich bei You Tube fand und staunend anschaute, (bevor ich selbst mit dem Training begann) zeige hier heute dieses eine:

Donnerstag, 12. Dezember 2013

the future

/

Willkommen im Zwölften Zwölften. Halbzeit und ich bin schon gespannt, was noch kommt.

Heute jedenfalls der Trailer zu einem Film, den ich vor ca. zwei Jahren im Kino gesehen hab. Als ich dazu für die Sonntagsvorstellung um die Mittagszeit meine Kinokarte kaufe, müssen sie erst noch den Film anschalten, denn bis jetzt ist noch Keiner da. Und ich dachte schon, ich sei zu spät dran. Der Film war ne Wucht.  Thanx to famous Miranda July!









http://thefuturethefuture.com/




/

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Entzündetes







Aufgrund des aktuellen Anlasses dieser skizzenhafte Kommentar zu den Nachrichten von gestern.
Es spricht der Nachrichtensprecher im Deutschlandfunk 12h.

Dienstag, 10. Dezember 2013

winter in orange


Um die Weihnachtszeit drumherum sitze ich mit meiner Mutter am Küchentisch. Eine Pyramide steht auf dem Tisch, sie wird jedes Jahr wieder ausgepackt. Sie besteht aus Holz. Drei Rehe jagen sich gegenseitig, ohne sich jemals einzuholen. Wir schreiben das Jahr 1987. Ich soll gerade eine Apfelsine essen und mag nicht mehr. Meine Mutter versucht mich zu überreden und erzählt mir von Vitaminmännchen, die da drin sein sollen. Was weiß ich, was das ist. In dem Land in dem wir wohnen gibt’s Apfelsinen nur äußerst selten zu kaufen. Und wenn, sind sie grün und man muß sich dafür bevor der Konsum nach der Mittagspause wieder öffnet eine Weile anstellen. Bei uns zu Hause gibt’s keine grünen Apfelsinen sondern orange. Die schmecken angeblich auch besser, das sagt die Tante meiner Mutter. Die muß es wissen, denn sie wohnt nicht hier, sondern im Westen. In ihrem Land gibt es immer orange Apfelsinen und bei uns nur selten grüne. Es ist doch kalt so vor dem Konsum zu warten; diese Frucht gibt es immer wenn es kalt ist. Die Tante meiner Mutter schickt uns Pakete mit verschiedenen Dingen und auch mit Apfelsinen. Letztens waren es drei Pakete. Es ist immer aufregend dann.
Ein Jahr später:
Ich befinde mich in der Wohnung und spiele – es ist Samstag Morgen. Es klingelt an der Tür. Jemand geht aufmachen. Es stellt sich heraus, dass es die Post ist. Irgendwas wird in den Hausflur gestellt, es scheint Pakete zu geben; ich gehe gucken. Es stehen schon fünf Pakete im Hausflur und der Postbote kommt nochmal und bringt weitere. Es kommt kalte Luft von draußen rein. Meine Mutter hebt die Pakete an und wundert sich, denn sie sind schwer, außerdem hatten wir noch nie soviele Pakete auf einmal. Irgendein Geheimnis liegt in der Luft. Als der Postbote weg ist, machen wir die Tür zu. Wir zählen zwölf Pakete! Es ist total lustig. Wir haben an einem Tag zwölf Pakete bekommen! Sie sind alle von der einen Tante meiner Mutter im Westen. Alle Kartons sehen so graubraun aus und sind aus Pappe sie reichen mir fast bis zum Knie. Ich bin furchtbar gespannt was drin sein wird. Meine Geschwister und ich laufen durch das Haus und rufen die Großmutter. Die Tante meiner Mutter ist die Schwester meiner Großmutter, sie sehen sich meistens im Sommer. Die Pakete werden geöffnet und in einem nach dem anderen sind nur Apfelsinen drin. Ich bin etwas enttäuscht. Es muß genau gekuckt werden, ob alle noch gut sind, denn sie hätten auf der weiten Reise auch erfrieren können. Ich glaube die Tante schaut sich immer den Wetterbericht an, bevor sie die Orangen auf die Reise schickt. Wir haben die Früchte sortiert und unter der Verwandschaft verteilt. Ich hätte mich auch über irgendetwas anderes gefreut. Aber diese Früchte müssen ja wohl etwas ganz besonderes sein.

Montag, 9. Dezember 2013

Sonntagabendnotizen zum Montagmorgen:




Hätte man mir heute morgen gesagt, dass ich heute nachmittag mit einer Freundin ein Stop Motion Filmchen "drehen" würde , hätte ich nur verständnislos dahergeschaut. Aber genau das ist passiert: Plötzlich stand ich in einem Raum in dem ein Lied von Patti Smith lief und der mit einer "Stop-Motion-Film-Ausrüstung" ausgestattet war.
Wir suchten irgendwas zusammen, legten es hin und fotografierten es in verschiedenen Positionen.
Das Bild wurde immer direkt auf dem dazugehörigen Computerbildschirm angezeigt und dann konnte man auch alle Bilder nacheinander abspielen. So hatten wir in kürzester Zeit ein charmantes Minifilmchen animiert und ich fühlte mich richtig erheitert.
Das war am Nachmittag und überhaupt nicht geplant. Das was ich für heute Abend vorgesehen hatte, fand überraschenderweise gar nicht so statt, wie ich das ungefähr gedacht hatte.
Das Filmschnipselchen, welches wir heute machten, muß noch weiter bearbeitet werden aber mir kam ein Stop-Motion-Film in den Sinn, den ich im Sommer entdeckte:

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Sonntag, 8. Dezember 2013

einfach mal nur rumliegen


Ich habe die Nachricht bekommen, dass es nicht möglich war hier einen Kommentar zu veröffentlichen.  Ich weiß noch nicht woran das liegt und finde es ziemlich schade.

Per Mail schrieb mir meine Freundin Barbara Frintrop Folgendes:
"Kurz habe ich in deinen Block geschaut - ich finde das ist eine gute Sache.
Und wenn du mal nix hast, kannste das ja auch schreiben - ist doch auch gut...
HEUTE NIX - mal keine guten oder schlechte Hinweise und Gedanken - 
einfach nix, dafür bezahlen die Menschen doch heute viel Geld - 
für IHR VERGESSEN... Für ein NICHTHINSEHEN."

Naja, da mir dies nicht aus dem Kopf ging, halte ich den heutigen Tag genau für diese Aktion geeignet.




2007 hatte ich sone Zeit, da lag ich ganz gern mal an verschiedenen Orten mit meiner Kamera auf dem Boden rum, hier im Kant Park in Duisburg.




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Samstag, 7. Dezember 2013

Freitag, 6. Dezember 2013

wolken und sterne



... ein Blick nach oben in der Weihnachtshauptstadt heute morgen.

The Manifesto of The Cloud Appreciation Society

 

http://cloudappreciationsociety.org/manifesto/

Donnerstag, 5. Dezember 2013

grund verbund

Der Titel bildete sich gerade aus den zwei Worten "Grundlegendes" und "Verbundenheit".
Heute morgen stieß ich auf den Text, der hier als Bild erscheint:

Der Text stammt aus einem Buch, welches mir eine Freundin vor zwei Jahren gab.
Neal Donald Walsh, Gespräche mit Gott...



Gestern abend erlebte ich ein zauberhaftes Konzert im "Szeneviertel" der Weihnachtshauptstadt.

Zum Thema Verbundenheit würde ich am liebsten noch von einigem schwärmen, z.B. von dem, was ich von dem Physiker Hans-Peter Dürr mit bekommen habe, dem Friedensnobelpreisträger. Er hat unter anderem ein Buch geschrieben mit dem Titel: "Wir erleben mehr als wir begreifen".



Mittwoch, 4. Dezember 2013

Das Innere nach Außen, bevorzugt in der Dunkelheit




Stichwort: Dekoration. Diese gehört ja auch noch ganz mit an den Anfang dieser Saison in unserer Kultur. Die Menschen geben ihrem Innersten damit einen Ausdruck, wie auch in anderen Zeiten des Jahres. Jetzt in dieser Zeit tritt jedoch manches noch stärker zu Tage, wird sichtbar, täglich neu von Beginn der Dämmerung an.
Bei meiner deutschen Freundin, die kurz vor der niederländischen Grenze wohnt, sah ich vor etwas mehr als zehn Jahren einen recht kantigen Adventskerzenständer aus grauem Beton. In einem Jahr verwendete sie dafür vier stylische schwarze Kerzen. Das hat damals meinen Innovationsgeist beflügelt, wie auch einiges andere, was ich bei ihr im Haus sah.
Meine Schwester hat kürzlich ihre Wohnung, deren architektonische Besonderheiten und einige darin enthaltene Einrichtungsgegenstände mit goldenem Lametta ausgestattet und betont. Ich weiß gar nicht, ob sie möchte, dass ich das hier ausplaudere, denn es ist einfach zu gut.
Ich selbst habe die Brüstung meines Ostbalkons mit verschiedenen immergrünen Zweigen noch etwas erhöht. Das ergibt eine Hecke und einen neuen Ausblick aus meinem Raum. Morgens im Gegenlicht leuchtet es hoffnungsvoll von draußen. Mein Balkon und ich träumen aber auch noch von goldenem vom Winterwind bewegten und in der Wintersonne leuchtenden Lametta.

Dienstag, 3. Dezember 2013

- getäuschte Kinder -



 http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/schmutzige-schokolade?documentId=8577084



Der Anfang eines neuen Lebens, welches sich mitten im Leben ereignet, kann leicht durch eine Enttäuschung ausgelöst werden.
Heute ist der 3. Dezember, mit der Zeit von dreißig Minuten pro Tag bin ich bis jetzt nicht hingekommen. Es fehlt mir an Vertrauen, dass ich jeden Tag etwas werde schreiben können. Unmittelbakeit, Frische - wurden von verkopften Gedanken eingeschränkt. Vom Inhalt des heutigen "Fensterchens" bin ich eigentlich enttäuscht. Ich hatte etwas Netteres erwartet.
Und weil ich aber so betroffen bin, fehlt mir die Lockerheit. Die ist ja auch nicht immer angebracht. Und ich stelle fest, dass ich zynisch werde und auch wütend.
Auf meinem Balkon habe ich gestern und heute in der Sonne gefrühstückt. Das ist erfreulich.
Aber warum muß heute ausgerechnet das Thema der schmutzigen Schokolade auf den Tisch? Das habe ich doch schon vor 4 Jahren gehört und es überwältigt einen doch, und überhaupt. 

"Erinnerungen an Schokolade in allen möglichen Formen und in verschieden bedrucktes Silberpapier gepackt, versammelt auf einem bedruckten Pappteller auf der Schrankwand neben dem Weihnachtsbaum von der Großmama. Nach 1989 konnten wir es kaum glauben, was uns da alles angeboten wurde und langten zu. Mein Sodbrennen wegen der Zuckermengen brachte ich lange nicht damit in Verbindung. Auch als ich ausdrücklich all das nicht mehr wünschte, fiel es, so erinnere ich mich,  schwer mich mit etwas anderem zu beschenken, was mich ebenso erfreuen könnte, wie es von den braunen Süßwaren erwartet wurde. Nur sie schienen die gewisse Unwiederstehlichkeit zu besitzen, das Fest ohne eine essbare braune Skulptur des roten Mannes mit weißem Bart - undenkbar."

Ein Teil meines neuen Lebens ist der Genuß von Bio Schokolade mit Fair Trade Siegel. Auf deren Seite entdeckte ich auch einen Adventskalender ! hallo !
Ich bin froh, dass es das gibt, sowie auch die folgenden Seiten.

http://netzfrauen.org/2013/11/29/mogelpackungen-schmutzige-schokolade-incl-nestl-hat-patent-auf-kakao/

http://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/produkte/landwirtschaft/kakao/

http://www.milka.de/milka2/page?siteid=milka2-prd&locale=dede1&PagecRef=812#faq6

http://www.fairtrade-deutschland.de/

Montag, 2. Dezember 2013

der Tag X, x

Das deutsche Alphabet hat 26 Grundbuchstaben, in der Schule spricht man auch in einer Abkürzung davon, man sagt einfach ABC, somit hat man gleich die Reihenfolge der ersten drei Buchstaben gelernt. Denn die 26 Buchstaben haben eine bestimmte Reihenfolge, jemand hat wohl mal gedacht, dass es besser so wäre, damit man keinen vergißt. Sonst könnte es womöglich passieren, dass es bald nur noch Worte mit vier Buchstaben gäbe, naja so denke ich mir das, dann könnte ich jetzt nicht schreiben und auch das Lesen wäre eintöniger, vom Schriftbild ganz zu schweigen. Vielleicht hätte es für eine Weile auch mal seinen Reiz, ich muß zugeben, dass mir dieser Einfall gerade kommt.

Wenn wir jedoch mal jedem Tag einen Buchstaben, anstatt einer Zahl verleihen würden, ich gehe mal davon aus, dass dann heute B b wäre, weil gestern ja der Erste des Monats war und heute der Zweite, dann wäre kurz vor dem Ende des Alphabets der Tag X x , und das wäre dann genau am 24. der Fall.
Zwei Tage später wäre dann das ganze Alphabet mit den Grundbuchstaben auch vorbei, der Monat jedoch noch nicht. Der Genauigkeit wegen, gebe ich immer den großen und den kleinen Buchstaben an, der kleine ist, wie die Kinder in der Schule, wohl noch nicht ganz ausgewachsen...

Ich bin schon voll auf das nächste Türchen morgen gespannt, aber für heute gibt es erst noch den Link zum Trailer eines Films, den ich mir unbedingt bald noch anschauen möchte, schon der Trailer und auch ein Flyer, den ich im Kino gefunden habe, berührten mich so.


-------->      http://www.alphabet-film.com/






dies ist nur ein Filmstill, um den Trailer anzuschauen, bitte obigen Link anklicken.




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Sonntag, 1. Dezember 2013

Geburt ist.

Erster Dezember =  Erster Advent 2013

Heute beginne ich mit diesen großen Worten von E. Fromm den neuen Monat.
Sie kamen mir aufgrund eines Telefonats mit einer Freundin in den letzten Wochen wieder in den Sinn:

*

Geburt
ist nicht ein
augenblickliches Ereignis,
sondern ein dauernder Vorgang.


Das Ziel des Lebens ist es,
ganz geboren zu werden
–  und seine Tragödie,
dass die meisten
von uns sterben,
bevor sie ganz geboren sind.


Zu Leben bedeutet,
jede Minute
geboren zu werden.
Der Tod tritt ein,
wenn die Geburt aufhört.

Erich Fromm


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Ansonsten habe ich gestern einen T-Shirt Design-Markt und das Sächsische Heimatwerk besucht, dabei gestaunt wie ein Kind. Auf meinem ersten BIO-T-Shirt, welches ich daraufhin mit nach Hause gebracht habe, steht vorn drauf: "Wishing on a Star". Ich hatte es ausgewählt, bevor ich wußte, dass genau diese Worte auch ein Songtitel aus den Siebziger Jahren sind.

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